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Mietminderung: Aufzug defekt

Die Landesbauordnungen schreiben vor, dass in Gebäuden ab 5 Obergeschossen (LBO Berlin, Nordrhein-Westfalen) oder in Gebäuden mit einer Höhe von mindestens 13 m (LBO  Baden-Württemberg) ein Aufzug installiert sein muss. Da die Bevölkerung immer älter wird, erhält das Thema Aufzug zunehmend Bedeutung.

Das Vorhandensein eines Aufzugs in einem Gebäude gilt als wertbildender Faktor, der sich in der Höhe der Miete niederschlägt und in Mietspiegeln auch entsprechend bewertet wird. Fällt der Aufzug dann aus, ist die Gebrauchstauglichkeit der Mietsache beeinträchtigt. Der Mieter kann dann die Miete mindern.

Ist das Gebäude mit einem  Aufzug ausgestattet, muss der Vermieter für die Betriebsbereitschaft und Betriebssicherheit einstehen. Ihm obliegt eine Verkehrssicherungspflicht.

Nutzung des Aufzugs muss mietvertraglich vereinbart sein

Ist im Mietvertrag mit dem Einzelmieter ausdrücklich oder stillschweigend vereinbart, dass dieser berechtigt ist, den Aufzug zu nutzen, kann der Mieter die Miete mindern, wenn der Aufzug defekt oder kaputt ist und nicht benutzt werden kann. Wird im Mietvertrag darauf verwiesen, dass der Mieter auch die Betriebskosten für den Aufzug anteilig zu tragen hat, lässt sich auch daraus das Recht des Mieters ableiten, den Aufzug zu nutzen. Fehlt jegliche Vereinbarung, ist der Aufzug eher ein freiwilliges Angebot des Vermieters.

Ist der Aufzug Bestandteil des Mietvertrages, ist der Vermieter verpflichtet, den Aufzug ständig in Betrieb zu halten (OLG Frankfurt, Beschluss v.7.6.2004, 2 W 22/04).

Ausgangskriterien

Ein längerer Betriebsausfall über mehrere Tage stellt einen Mangel der Mietsache dar und berechtigt den Mieter zur Minderung (§ 536 BGB).  Die Höhe der Minderung bestimmt sich danach, in welchem Maße die Gebrauchstauglichkeit oder der Wohnkomfort  durch den Aufzugsausfall beeinträchtigt wird.  Ein Mieter, dessen Wohnung im 10. Obergeschoss liegt, ist  nachhaltiger betroffen, als ein im 3. Obergeschoss wohnender Mieter. Ein Mieter im Erdgeschoss wird überhaupt nicht betroffen sein.

Subjektive Befindlichkeiten, etwa die Gehbehinderung oder das hohe Lebensalter eines Mieters können bei der Bemessung der Minderung nur dann eine Rolle spielen, wenn jener Umstand ausdrücklich zum Gegenstand des Mietvertrages gemacht wurde.

Das Minderungsrecht wird bei einem nur kurzzeitigen Fahrstuhlausfall infolge einer vorübergehenden Unterbrechung der Stromversorgung und vor allem bei Wartungsarbeiten nicht zum Tragen kommen. In diesem Fall liegt ein unerheblicher Bagatellmangel vor, der gemäß § 536 I 3 BGB  nicht zur Minderung berechtigt.

Minderungsfälle in der Praxis

  • Die Höhe der Mietminderung bemisst sich nach der Geschosslage der Wohnung des Mieters. Liegt die Wohnung in der 5. Etage, hält das AG Bremen (WuM 1987, 383) 7,5 % Mietminderung für angemessen.
  • Fällt der Aufzug  für 16 Tage aus, kann der im 10. Obergeschoss wohnende Mieter eine Mietminderung von 20 % und der im 6. Geschoss wohnende Mieter 15 % beanspruchen (AG Berlin-Mitte, Urt.v.19.4.2007, 10 C 24/07).
  • Verfügt die Bauordnungsbehörde die Stilllegung des Aufzuges, rechtfertigt dies eine Mietminderung für einen im 4. Obergeschoss wohnenden Mieter von 10 %  (AG Berlin-Charlottenburg GE 1990, 423). Auf ein Verschulden des Vermieters kommt es nicht an.

Der Vermieter darf einen Aufzug auch dann nicht stilllegen, wenn der Betrieb unwirtschaftlich wird oder sich der Reparaturaufwand nicht mehr lohnt (LG Hamburg NJW 1976, 1320). Eine Ausnahme kann dann bestehen, wenn der Aufzug nicht dringend erforderlich ist und der Vermieter gewichtige Gründe für die Stilllegung gelten machen kann und wichtige Belange der Mieter nicht entgegenstehen. Ansonsten muss er eine Änderung der Mietverträge verhandeln.

Ein Vermieter ist in reinen Wohnhäusern (anders gemäß § 20 Aufzugsverordnung in gewerblich genutzten und wirtschaftlichen Zwecken dienenden Aufzugsanlagen) nicht verpflichtet, einen Aufzugswärter zu bestellen (OLG Hamm ZMR 1985, 300)

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52 Antworten auf "Mietminderung: Aufzug defekt"

  • Jouni
    10. Juli 2013 - 19:54 Antworten

    Wir wohnen in der 5. Etage. Der fahrstuhl war vor ca. 2 wochen für 4 Wochen ausgefallen. In der letzten Woche war er wieder für 2 Tage kaputt und heute schon 2 mal. Kann ich Mietminderung ankündigen? Das geht so echt nicht weiter.

    • Mietminderung.org
      11. Juli 2013 - 09:42 Antworten

      Hallo Jouni,

      gerade in Ihrem Fall möchte ich auf die tageweise Mietminderung hinweisen.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Anka
    5. August 2013 - 16:36 Antworten

    Wir wohnen im 11. Stock und der (einzige) Aufzug fällt fast jede Woche für mehrere Stunden aus (trotz neuem TÜV-Siegel) Meine Frage wäre, wie man einen tage- oder stundenweisen Ausfall nachweisen soll, um eine Mietminderung zu rechtfertigen. Muss man die Zeiten immer exakt notieren oder gilt dann der Tagesminderungssatz und wie viel Prozent betrüge er hier etwa? Und zweitens: Genügt es, wenn ein Nachbar den Ausfall bestätigt oder wie läuft die Beweisführung/Bestätigung ab?

    • Mietminderung.org
      6. August 2013 - 00:08 Antworten

      Hallo Anka,

      ich würde eine Art Protokoll führen und das von einem Zeugen gegenzeichnen lassen. Auf dieser Grundlage kann man dann entscheiden, wie hoch die Beeinträchtigung auffällt und die Mietminderung ausfallen kann. Lassen Sie sich im Zweifel rechtlich beraten.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Cora
    5. August 2013 - 18:49 Antworten

    Ich wohne in der 7. Etage.
    Am Samstag, 27.06.2013 war morgens gegen 08:30 der Fahrstuhl kaputt. Ich hatte noch gedacht dass ich sag dem Vermieter bescheid und der kümmert sich drum. Gesagt, getan. und ein paar Stunden später gegen 12:00 funktionierte er wieder. jippie ;-)
    Am Montag, 29.06.2013 ging ich wieder zu Fahrstuhl wo ich dann einen Zettel meines Nachbarn fand das der Fahrstuhl wieder kaputt sei und er um 09:30 den Vermieter informiert hat. Als ich Abends spät von der Arbeit kam dachte ich er würde wieder funktionieren, doch das tat er nicht. Seit dem Montag ist er nun schon defekt. Das macht bis jetzt genau 8 Tage. Ich habe gerade noch ein mal mit meinem Vermieter telefoniert, doch der sagte mir das gleiche wie letzte Woche. Die Firma die den Fahrstuhl reparieren soll wartet auf ein Ersatzteil.
    Ich bin zwar noch jung (27 Jahre) doch ich habe schon seit 16 Jahren ein kaputtes Knie. Es ist eine große Last für mich so viele Treppen zu steigen. Und jetzt wo es so warm ist geht auch langsam mein Getränkevorrat zu neige, doch neues bekomme ich nicht selbstständig ohne Fahrstuhl in die Wohnung.

    Meine Frage ist nun: Welchen Tagessatz kann ich als Mietminderung geltent machen? Und welchen vielleicht sogar meine Nachbarn in anderen Etagen? (Wir müssen ja nicht alle gleichzeitig nachfragen ;-) )

    Und wie genau muss ich das Handhaben? Mindere ich einfach die Miete nächsten Monat? Informiere ich vorher meinen Vermieter? Muss ich jemanden hinzu ziehen?

    Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.

  • D. Lanze
    12. August 2013 - 14:26 Antworten

    Hallo,

    wir sind zum 1. August in einen Neubau mit 4 Etagen gezogen. Wir wohnen in der 2. Etage. Seit Einzug ist der Aufzug defekt bzw. noch nie in Betrieb gewesen. Besonders ärgerlich, da wir den Umzug bei der Hitze gern mit Aufzug gemeistert hätten, aber da wir ein paar Tage früher in die Wohnung durften wurde uns gesagt, dass der Mietvertrag ja erst ab dem 1.8. läuft und es ja auch ein Personen und kein Lastenaufzug sei, also haben wir es hingenommen. Hinzu kommt, dass das Licht im gesamten Flur nicht funktioniert. Ich vermute irgendeine Hauptstromversorgung für Aufzug und Licht ist defekt. Im Dunkeln den wWg nach Draußen zu finden ist also wirklich gefährlich.

    Wir zahlen auf 77 qm 1165 Euro Miete. Bei den hohen Nebenkosten sehe ich es ehrlich gesagt nicht ein, dass stillschweigend hinzunehmen. Hin und wieder ist mal ein Mitarbeiter eines großen Konzerns da und schaut nach dem Aufzug, aber funktionieren tut er nach wie vor nicht.

    Laut oben genannter Berechnung dürften wir nach 16 Tagen die Miete um 5% senken, ist das richtig? Das betrifft allerdings nur den Aufzug! was ist mit dem Licht? Wie sollen wir vorgehen?

    Herzlichen Dank für ihre Mühe,

    D. Lanze

    • Mietminderung.org
      16. August 2013 - 20:45 Antworten

      Hallo Frau Lanze,

      Sie können sich in für Höhe der Mietminderung tatsächlich nur an der Rechtsprechung orientieren. Jeder Fall ist ein Einzelfall und damit nicht wirklich vergleichbar.

      Wie Sie bei einer Mietminderung richtig vorgehen, lesen Sie hier.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • S. Feuerstein
    29. August 2013 - 12:33 Antworten

    Hallo,
    wir haben einen ähnlichen Fall wie Frau Lanze: Neubezug zum 01.8., wobei wir am FR zuvor in die Whg durften; bei der Wohnungsübergabe wurden wir darüber informiert, dass der Aufzug übrigens noch nicht geht.
    Das Haus verfügt über ein Erdgeschoss mit Garage/Kellern plus 4 Geschossen; wir wohnen im oberesten.
    Der Aufzug wurde dann zum 15.8. in Betrieb genommen; wir haben den Vermieter mehrfach um Inbetriebnahme oder zumindest eine Angabe zum Termin gebeten und eine Mietminderung angekündigt.
    Wenn ich die angegebenen Fallbeispiele richtig auf unseren Fall beziehe, würde ich eine Mietminderung von 10% ( auf die Gemsatmiete inkl. Nebenkosten ) vornehmen. Ist das korrekt?

    Vielen Dank für eine kurze Rückantwort,
    freundliche Grüsse
    S. Feuerstein

  • U. Labahn
    16. Oktober 2013 - 11:41 Antworten

    Hallo, seit einigen Tagen ist unser Fahrstuhl defekt. Wir wohnen zwar „nur im 1. OG aber wir haben ein kleines Kind und mit dem Kinderwagen isr es echt beschwerlich 4 Treppen runter und wieder hoch. Da nicht immer jemand zum helfen da ist, ist es manchmal fast unmöglich. Wir zahlen anteilig Kosten für den Fahrstuhl. Ab wann und wieviel kann man die Miete mindern. Bzw ist es überhaupt möglich? Danke

  • Sara
    27. November 2013 - 12:49 Antworten

    Hallo Herr Hundt,

    ich bin am 23.11.2013 in die neue Wohnung 7. Etage eingezogen (40215 Düsseldorf). Bei der Besichtigung hat mir die Verwalterin gesagt, dass der Aufzug defekt ist, dieser aber entweder repariert oder komplett neu ersetzt wird. Ein Datum konnte sie nicht nennen. Jetzt hat mir an anderer Mieter im Haus gesagt, dass der Aufzug seit zwei Monaten bereits nicht funktioniert.

    Zudem funktioniert der Fernseheranschluss nicht, dieser soll erst am 07.01.2014 erst wieder funktionieren. Außerdem werden die Wohnungen direkt unter meiner Wohnung noch saniert. Ich bin auch entsprechend mit dem Lärm täglich konfrontiert.

    Ich zahle ab dem 01.12.2013 Miete von 800 Euro warm. Ich möchte die Hausverwaltung diese Woche noch anschreiben und denen mitteilen, dass ich aufgrund des defekten Aufzuges, des nicht funktionierenden Fernsehanschlusses und des Lärmes wegen dem Umbau, die Miete mindern werde.

    Können Sie mir mitteilen, um wie viel Prozent ich die Miete mindern soll?

  • Themlitz
    28. Dezember 2013 - 12:05 Antworten

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    bei mir im Haus ist der Fahrstuhl seit über einer Woche ausgefallen. Ich bin gehbehinderte (aG 100%). Meine Wohnung ist in der 1. Etage. An den Weihnachtstagen bin ich ins Hotel gezogen, weil ich nicht in der Wohnung bleiben wollte. Habe ich Anspruch auf Erstattung der Hotelkosten?

    • Mietminderung.org
      29. Dezember 2013 - 14:56 Antworten

      Hallo Herr Themlitz,

      ich kann Ihnen hier einen Artikel zum Thema Ersatzwohnung anbieten. Wie es sich bei Ihnen mit den Hotelkosten verhält, sollten Sie mit einem Anwalt besprechen.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Helmut Winkler
    9. Januar 2014 - 15:25 Antworten

    Bei uns im Hause fällt der Fahrstuhl häufig aus. Aus Kostengründen weigert sich die Hausverwaltung den Notdienst zu beauftragen. Das dauert dann mindestens 4 Tage
    bis ein Monteur erscheint, wenn Ersatzteile erforderlich sind dauert das nochmal mindestens 1-2 Tage. Das ist für mich deshalb gravierend weil meine Frau Rollstuhlabhängig ist u. dann nicht aus dem Haus kann. Dabei sind schon wichtige Arzttermine geplatzt. Frage ist, ist soetwas überhaupt zulässig?
    Ich habe schon mal selbst den Notdienst angerufen, dann war der innerhalb einer Stunde da, daraufhin hat die Hausverwaltung mir gedroht ich müsse dann die Kosten übernehmen. Frage ist, habe ich ein Recht den Notdienst selbst zu rufen?

    • Mietminderung.org
      19. Januar 2014 - 13:01 Antworten

      Hallo Helmut,

      ich kann Ihnen zu Ihrer Frage leider keine Antwort liefern, lassen Sie sich zu Ihrer besonderen Situation am besten anwaltlich beraten.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Riccardo
    10. Januar 2014 - 19:26 Antworten

    Ich wohne derzeit im Studentenwohnheim im 10. Stock. Unser Aufzug ist seit heute kaputt, was nicht das erste mal der Fall ist. Allerdings hieß es immer, er sei „außer Betrieb“, und in der Regel lief er nach ein zwei Tagen wieder. Diesmal hängt allerdings ein Schild dran er sei „vorübergehend nicht funktionstüchtig“, was mich und meine Mitbewohner im 10. Stock sehr beunruhigt, da wir dieses Mal nicht wissen wie lange der Aufzug außer Betrieb ist.
    Im Mietvertrag steht nicht explizit, dass der Aufzug dazugehört, lediglich dass wir autorisiert sind, Gemeinschaftsräume zu nutzen.
    Was kann ich oder was können wir nun tun? Die Dauer der Funktionsuntüchtigkeit ist wie gesagt noch unbekannt. Doch was ist, wenn der Aufzug in zehn Tagen immer noch nicht geht? Was kann man in unserem Fall machen? Ist eine tageweise Minderung möglich?

  • Aurelia
    19. August 2014 - 07:20 Antworten

    Im Oktober wird unser alter Fahrstuhl gegen einen neuen ausgetauscht. Dies wird mehrere Tage bis Wochen dauern. Eine Benutzung des Fahrstuhl daher unmöglich. Ich wohne im 7. Stock. Steht mir eine Mietminderung für diese Zeit zu?

  • KS
    10. Oktober 2014 - 13:04 Antworten

    In unserem Neubau (3 Jahre) wurde bei der Wartung des Aufzugs festgestellt, dass der Akku des Notrufsenders leer ist und der Aufzug stillgelegt, seit nunmehr 3 Tagen – und heute ist Freitag.
    Die Aufzugsfirma hat unserem Vermieter bereits einen Kostenvoranschlag übermittelt, aber noch keine Rückmeldung.
    Wir wohnen zwar nur im 2. OG, haben allerdings Kleinkinder und Kinderwagen plus 4 Stockwerke aus der Tiefgarage mit Gepäck oder Einkäufen…
    Was können wir unternehmen?
    Danke!

    • Mietminderung.org
      13. Oktober 2014 - 11:28 Antworten

      Hallo KS,

      entweder Sie leben damit, dass der Aufzug ein paar Tage nicht ging oder Sie durchdenken die Möglichkeit einer Mietminderung. Viel mehr Möglichkeiten fallen mir nicht ein.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Proto
    25. November 2014 - 11:59 Antworten

    Hallo,
    Ich wohne im 2stock bin aber auf Grund 80% Gehbehinderung auf den Fahrstuhl angewiesen.
    Nun ist dieser seit Sonntag (23.11) Außer Betrieb und soll bis Donnerstag ( 27.11) auch so bleiben.
    Kann ich eine Mietminderung beanspruchen ?
    MFG
    Proto

  • MC
    11. Februar 2015 - 22:14 Antworten

    Hallo,

    wir ziehen zu Anfang März in eine neue Wohnung. Das Umzugsunternehmen wurde schon längst beauftragt und alles unterschrieben. Nun teilte uns der Vermierter mit, dass der Aufzug aber frühstens einen Monat nach Bezug funktionieren würde. Das Umzugsunternehmen will nun natürlich nun mehr Geld für den Umzug haben, da sie ja die Treppen hochlaufen müssen. Kann ich diese Mehrkosten auf den Vermieter umlegen? Dass ich für den einen Monat die Miete mindern kann, konnte ich schon rauslesen aber wie ist es mit den Mehrkosten?

    Viele Grüße

    MC

    • Mietminderung.org
      12. Februar 2015 - 13:37 Antworten

      Hallo MC,

      versuchen Sie es am besten erstmal einvernehmlich, indem Sie auf den Vermieter zugehen und eine gemeinsame Lösung finden. Das ist ein Tipp, denn sie start das Mietverhältnis nicht gleich mit Streit.

      Ansonsten hier noch ein Artikel-Tipp: Schadensersatz für Wohnungsmieter im Rahmen einer Mietminderung

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Isa
    15. März 2015 - 20:36 Antworten

    Hallo,
    meine Eltern wohnen in einen Wohnhaus mit 8 Etagen. Sie wohnen auch ganz oben. Seit 3 Wochen ist der Fahrstuhl kaputt und nach jetzigen Informationen muss ein komplett neuer Fahrstuhl eingebaut werden, wo die Vermieter eine Ausschreibung gestartet haben, um sich Angebote einzuholen. Das ganze soll aber bis Sept. 2015 andauern.
    Die Vermieter sind der Meinung, das es völlig in Ordnung sei, dass die Mieter die hohen Stockwerke in Kauf nehmen.
    Stimmt das etwa? Oder in wie weit können die Mieter sich dagegen wären. Ab der 6 Etage sind viele Mieter über 55 bis 80 Jahre und zuweilen auch gehbehindert.

    Vielen Dank und ich hoffe auf viele und erfolgreiche Antworten.

    • Mietminderung.org
      16. März 2015 - 10:05 Antworten

      Hallo Isa,

      natürlich ist der fehlende oder defekte Aufzug ein Mangel, den Ihre Eltern nicht ohne weiteres hinnehmen müssen. Wie Sie vorgehen können, lesen Sie oben im Artikel.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Christian
    9. April 2015 - 01:40 Antworten

    Hi,

    ich wohne im 10. Stock und der Fahrstuhl, für den ich in meiner Betriebskostenabrechnung bezahle, steht seit dem 11.03.2015 Abends still und wird voraussichtlich bis zum 24.04. repiert. Vorher stand der Fahrstuhl drei Tage still und wurde repariert. Eine Nachbarin steckte für ne halbe Stunde fest.
    Nach zwei Wochen wurde uns mitgeteilt, dass der Fahrstuhl nicht mehr repariert werden kann. Nun muss der komplette Fahrstuhl (oder Kabine) ausgetauscht werden. Leider ist die Informationspolitik der Hausverwaltung nicht gerade hervorragend.

    Meine Fragen: Die 20 Prozent Mietminderung nach 16 Tage, sind es Werktage oder Wochentage? Wie viel Mietminderung kann ich bei voraussichtlich 44 Wochentage verlangen? Wen muss ich für die Mietminderung anschreiben, die Hausverwaltung oder meinen Wohnungseigentümer (der mich schon an die Hausverwaltung verwiesen hat)? Muss ich mit denen verhandeln oder gibt es im BGB Vorschriften und Tabellen?

    Ich würde mich freuen, wenn ich von euch, Mietminderung.org, hören kann.

    Liebe Grüße
    Christian

  • Tom
    22. April 2015 - 11:19 Antworten

    Hallo,
    bei uns ist der Fahrstuhl ausgefallen. Zuletzt ein ganzes Wochenende (ganzer Samstag+ganzer Sonntag) da der Vermieter bzw. dessen beauftragte Hausverwaltung nicht einen 100% Aufpreis für den Notdiesnt zahlen wollte.
    Der Fahrstuhl ist heute wieder ausgefallen und der Techniker sagte er müsse den Fahrstuhl stilllegen, da die Bremsen beschädigt sind.
    Wir wohnen im 3.Stock wobei unter dem Haus die Tiefgarage ist (-1). Wir haben ein kleines Kind (2,5 Jahre) und meine Frau ist schwanger so dass es ihr nicht möglich ist z.B. Einkäufe zu erledigen. Auch ist es unmöglich den Kinderwagen 3 oder 4 Stockwerke zu tragen.
    Ein nicht unerhebliches Detail ist, dass die Hausverwaltung es versäumt hat die regelmäßige Prüfung druch den TÜV rechtzeitig anzufragen. Der TÜV war fällig Jan 2015.
    Welche (tagesweise) Mietminderung ist hier fair?
    Danke & Gruß,
    T.

  • Michaela
    22. Juni 2015 - 13:54 Antworten

    Hallo,

    wie ich den Ausführungen entnehmen kann, ist jeder Fall irgendwie immer ein Einzelfall und wenn ich es richtig verstanden habe sind die individuellen Bedürfnisse nicht so relevant bei der Minderung der Miete? Habe ich das richtig verstanden? Ich wohne in einem Mietshaus mit 6 Tagen, wobei sich meine Mietwohnung in der 2 Etwage befindet. Der Ausfall des Aufzuges von Freitag bis Freitag wäre im Grunde nur eine sportliche Herausforderung, doch da ich querschnittgelähmt bin und auf die Nutzung eines Rollstuhls und somit auch des Aufzuges angewiesen bin, stand ich in der letzten Woche ziemlich dumm da, als ich von der Arbeit kam. Die Nutzung meines Mietobjekts war mir eine Woche zu 100% nicht möglich. Ich bin berufstätig, habe ein Schulkind zu versorgen und so schnell mal bei einer Freundin einziehen ist aufgrund meines Handicaps nicht ohne weiteres möglich.Man riet mir einen Krankentransport in Anspruch zu nehmen. Gute Idee, aber wer trägt die Kosten? Kann ich diese (viell. auch Hotelkosten) an den Vermieter weitergeben oder lediglich die Miete mindern entspr. der Urteile?

    Ich bin verzweifelt, auch ob der Tatsache, dass es wiederholt zu so langen Ausfallzeiten des Aufzuges kommen könnte….

    Was kann ich tun um meine Selbstständigkeit zu erhalten? was ist, wenn ich in der wohnungbin aber nicht raus komme, weil der Aufzug nicht funktioniert? Arbeitsausfall! Fehlzeiten! Kündigung!…

    Gruß
    michaela

  • Mädchen-WG
    30. Juni 2015 - 11:26 Antworten

    Hallo,

    wir wohnen im 9. Stock und unser Aufzug spinnt seit 2 Monaten fast durchgehend. An manchen Tagen geht der Aufzug gar nicht, meistens spinnt er nur. D.h. der Fahrstuhl kommt nicht sofort und wenn er dann kommt, braucht es oft viele Minuten bis die Aufzugtüre schließt. Der Aufzug ist noch von der alten Sorte, sodass die äußere Türe zufällt aber die innere Aufzugstüre nicht schließt und man im Aufzug gefangen ist. Das kann manchmal nur 1 Minute dauern bis die Türe zu geht und der Aufzug losfährt, manchmal dauert es aber auch bis zu 10 Minuten die man im Aufzug feststeckt. Es Waren schon mehrmals Handwerker da aber der Fahrstuhl spinnt immer noch. Kann man bei diesem Problem Mietminderung beantragen? Und was muss ich in dem Schreiben beachten?

    Hoffentlich könnt ihr uns helfen!

    Vielen Dank!!

    • Mietminderung.org
      9. Juli 2015 - 21:07 Antworten

      Hallo an die Mädchen-WG,

      wie Sie gelesen haben, ist eine Mietminderung bei einem defekten Aufzug möglich. Lesen Sie sich am besten in die bestehenden Rechtsprechung ein, um ein Gefühl für die Höhe der Mietminderung zu bekommen.

      Als allgemeine Anleitung kann ich Ihnen diesen Artikel hier empfehlen: Richtiges Vorgehen bei einer Mietminderung: 20-Punkte-Leitfaden

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Katja Hirschmüller
    15. Juli 2015 - 10:43 Antworten

    Hallo,

    unser Aufzug ist nun schon seit gut 14 Tagen außer Betrieb. Auf meine Nachfrage bekam ich folgende Antwort von unserer Hausverwaltung:
    „Wann der Aufzug wieder in Betrieb ist, kann ich Ihnen nicht sagen. Aufgrund von einem Blitzschlag ist die Elektronik zerstört. Das Reparaturangebot liegt der Versicherung vor. Jedoch können wir ohne Freigabe der Versicherung keine Reparatur veranlassen, da es sein kann, dass ein Sachverständiger den Schaden prüfen wird.“

    Kann ich in diesem Fall eine Mietminderung beantragen? In den Nebenkosten werden auch die Kosten für den Fahrstuhl umgelegt.

    Herzlichen Dank für Ihre Antwort

    K.

  • Martin Huber
    24. August 2015 - 09:39 Antworten

    Hallo,

    wir wohnen in einem Mehrparteienhaus mit 8 Stockwerken und vier Wohnungen pro Stockwerk. Der Aufzug ist seit dem 17.08.2015 defekt. Am 20.08.2015 teilte der Vermieter mit, daß es sich um einen kapitalen Elektroschaden handelt und die gesamte Einheit ausgetauscht werden muss. Dies würde vorraussichtlich bis Ende Oktober 2015 dauern! Der Vermieter bedaure die Situation und hat in jedem Stockwerk einen Stuhl hingestellt. Weiterhin werden nach der Reparatur die Nebenkosten für den Aufzug (ca. 8€/Monat) jedem Mieter für die Dauer des Ausfalls erstattet.

    Sie können sich vorstellen das wir Mieter uns nicht so einfach abspeisen lassen wollen.

    Wie sollten wir vorgehen? Jetzt schon Einspruch einlegen, oder warten? Wie staffen wir am besten die Stockwerke?

    Über jeden Rat sind wir sehr dankbar!

    Viele Grüße
    Martin

  • Fadia
    7. Oktober 2015 - 18:49 Antworten

    Hallo,

    wir haben ebenfalls ein Problem mit dem Aufzug. Wir wohnen im 3 Stock eines Mehrfamilienhaus. Insgesamt gibt es acht Stockwerke mit jeweils 4 Parteien pro Etage.

    Seit dem 09.09.2015 wird der einzige Aufzug im Haus gewartet und sollte eigentlich ab dem 02.10.2015 wieder funktionieren. Er funktioniert jedoch nicht und der Vermieter schweigt und teilt uns Mietern nicht mit, wann nun der Aufzug wieder einsatzbereit ist.

    Bei mir kommt erschwerend hinzu, dass ich ein Kleinkind habe und im 6. Monat schwanger bin. Die Situation ist so untragbar und ich kann nicht mehr.

    Ist hier eine Mietminderung gerechtfertigt, obwohl es sich um eine angemeldete Wartung handelt?

    Für ihre Mühe vorab vielen Dank.

    Viele Grüße

    Fadia

  • Becker
    15. Januar 2016 - 09:41 Antworten

    Hallo,

    meine Bekannte wohnt im 3. Stock eines Altenpflegewohnheims. In diesem Wohnheim gibt es nur einen großen Aufzug, der bereits seit min. 3 Wochen kaputt ist und das mittlerweile angeforderte Steuerteil soll frühestens in 6 Wochen eingebaut werden. Dieses Haus ist zugehörig zu einem Pflegeheim. Von der Pflegeleitung wurde nur ein Zettel an den Aufzug geklebt mit dem Hinweis, das man sich bei weiteren Fragen an dieselbige wenden solle.

    In diesem Altenpflegewohnheim leben Menschen mit großen körperlichen Einschränkungen. Besagte Bekannte hatte 6 Schlaganfälle und durch das ständige Treppensteigen macht das Herz jetzt auch nicht so mit.

    Was kann sie tun? Kann man nicht verlangen, das ein Treppenlift für diese Zeit gemietet wird?

    viele Grüße,

    N. Becker

  • Anne Breyer
    22. März 2016 - 00:04 Antworten

    Hallo,
    ich wohne in einem 72 Parteinhaus mit Aufzug und Rampe für die Außenstufen. Unter mir in der 2. Etage wohnt eine Schwerbehinderte, auf einen Rolator angewiesene 60-jährige Dame mit „G“ Merkzeichen im Schwerbehinderten-Ausweis, mit ihren 2 Hunden. Die Miete zahlt die Stadt, da sie auf Harz4 angewiesen ist.
    Die Hausverwaltung hat am schwarzen Brett die Sanierung der Aufzüge von 1 Woche Dauer, 5 Tage vor Beginn der Maßnahme angekündigt mit dem Hinweiß selber für Vorkehrungen zu sorgen. Diese Sanierung hat heute begonnen und auf die Nachfrage bei den ausführenden Arbeitern bezüglich der Sanierungsdauer erhielt meine Nachbarin die Antwort, das der Aufzug frühestens in 4 Wochen wieder Betriebsbereit sein wird.
    Meine Nachbarin ist jetzt sehr verzweifelt weil sie nicht weiß wie sie das 3 x tägliche Gassigehen mit 2 Hunden ohne Aufzug bewältigen soll. Eine Mietminderung nutzen ihr nichts, da die Stadt die Miete zahlt, Freunde, die aushelfen könnten sind Berufstätig bezw. über Ostern vereist (mich eingeschlossen). Für Dogwalker, die für 30 Minuten Gassigehen pro Hund 9€ nehmen, das sind 54€ täglich, fehlt ihr das Geld.
    Wie kann meiner Nachbarin geholfen werden?

    MfG
    Anne Breyer

  • Tanja Lehne
    9. Mai 2016 - 16:53 Antworten

    Hallo,

    ich wohne in einem 5-stöckigen Mehrfamilienhaus. Meine Wohnbaugesellschaft hat jetzt Modernisierung /Sanierung des Fahrstuhls angekündigt. Dieser wird für 4 Wochen nicht zur Verfügung stehen. Kann ich als Mieterin des 5. OG`s eine Mietminderung von 10% beantragen?

    MfG

    Tanja Lehne

  • Carolin Scholl
    16. Mai 2016 - 14:57 Antworten

    Hallo eine Frage bitte,

    meine Schwiegereltern wohnen in Berlin in einem Hochhaus im 9. Stock. Nun soll Anfang Juni für 2 Wochen der Aufzug repariert werden (d.h. er fällt aus und ist nicht zu nutzen). Meine Schwiegermutter ist ja noch einigermaßen fit, aber auch schon 78 Jahre und mein Schwiegervater bekommt gerade mit 84 Chemotherapie und ist wirklich nicht im Stande die 9 Stockwerke zu laufen. Ich finde das unzumutbar für die beiden alten Leutchen. Was ist möglich abgesehen von einer Mietminderung? Muss die Hausverwaltung ein Hotel oder eine andere Ausweichwohnung stellen? Die beiden wohnen seit 40 Jahren in der Wohnung.

    Besten Dank für Hilfe

  • Ania
    2. Juni 2016 - 07:49 Antworten

    Hallo,
    ich hoffe Sie können uns weiter helfen. Meine Schwester ist Schwerbehindert und sitzt im Rollstuhl. Im Mietvertrag ist dies nicht extra vermerkt. Sie bewohnt eine Wohnung in Aachen im 6. Stockwerk. In den Nebenkosten sind die Kosten für Aufzug enthalten. In dem Haus gibt es immer wieder Probleme mit dem Fahrstuhl. Es kommt vor, dass der für ein Paar Wochen ausfällt.
    Aber jetzt ist der Fall aufgetreten, wo wir echt nicht mehr weiter wissen:Der Aufzug funktioniert jetzt schon seit einem Monat nicht und jetzt kam ein Rundschreiben von dem Vermieter, dass es wahrscheinlich einen weiteren Monat ausfallen wird (2 MONATE!!!). Irgend ein Ersatzteil muss noch geliefert werden. Man hat uns auf die gegenseitige Hilfestellung in der Nachbarschaft hingewiesen. Ich habe den Vermieter darauf hingewiesen, dass meine Schwester seit 1 Monat zu Hause gefangen sitzt und bis jetzt alle Arzt- und Therapietermine absagen musste. Man hat uns gesagt, dass wir auf denen Kosten ein Krankentransport bestellen können. Es geht sich aber auch nicht nur um Arztbesuche, sondern um alle anderen Termine (sie kommt seit einem Monat nicht aus der Wohnung).

    Wir wollen aber auf jeden Fall auch die Miete kürzen. Wie sieht die Sach- und Rechtslage in diesem speziellen Fall?

    Vielen Dank schon im Voraus für Ihre Hilfe

    • Mietminderung.org
      2. Juni 2016 - 14:52 Antworten

      Hallo Ania,

      danke für Ihren Beitrag. Ich kann Ihnen hier leider nicht wirklich helfen. Unbewohnbarkeit, Ersatzwohnraum oder Schadenersatz sind vielleicht Stichworte, die Ihnen helfen könnten.

      Alles Gute für Sie und Ihre Schwester.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Dori
    14. November 2016 - 07:19 Antworten

    Hallo Herr Hundt,
    seit einer Woche geht in unserem Wohnhaus (sanierter Altbau) kein Licht im Fahrstuhl. Da ich jeden Tag mehrfach mit Kinderwagen in den 2. Stock muss, ist das sehr umständlich, ds man die Tasten nicht sieht.
    Ist hier eine Mietminderung möglich, obwohl der Aufzug noch funktioniert?
    Vielen Dank für ihre Hilfe

    • Mietminderung.org
      16. November 2016 - 16:50 Antworten

      Hallo Dori,

      es liegt ein Mangel vor, die Frage ist, ob dieser so gravierend ist, dass eine Mietminderung gerechtfertigt oder auch sinnvoll ist. Was hilft der Aufwand, wenn Sie am Ende z.B. 0,5% Ihrer Miete mindern. Ich würde lieber beim Vermieter an die Mängelbeseitigung appellieren.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Wille-Schulz
    9. Dezember 2016 - 18:38 Antworten

    Guten Tag,
    ich wohne in einem Hochhaus mit 13 Etagen, mit ca. 100 Mietpartaien und 2 Fahrstühlen. Seit August ist ein Fahrstuhl defekt und wir werden vertröstet, dass er bald repariert wird, da ein Ersatzteil noch nicht beschafft werden konnte. Nun kann sich jeder vorstellen das der 1 Fahrstuhl nicht ausreichend ist und es mit erheblichen Wartezeiten verbunden ist. Dieser auch schon des öfteren ausgefallen ist oder durch Umzug blockiert wurde. Heute ist es nun soweit das dieser auch komplett ausgefallen ist. Kann ich für die bisherigen Umstände oder nur für den Komplettausfall die Miete mindern und ich welcher Höhe?
    Mit freundlichen Grüßen und lieben Dank im voraus für die Antwort

    • Mietminderung.org
      12. Dezember 2016 - 15:47 Antworten

      Hallo Herr / Frau Wille-Schulz,

      ich kann leider nur ganz allgemein antworten: Ein kleiner Mangel berechtigt ggf. zu einer kleinen Mietminderung und eine großer Mangel zu einer entsprechend größeren Mietminderung.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

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