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Lärmbelästigung

Mietminderung bei Kinderlärm

Kinder sind Zukunft. Das muss jeder wissen, auch derjenige, der selbst keine Kinder hat. Dennoch müssen Eltern darauf achten, dass ihre Kinder zumindest die allgemeinen Ruhezeit einhalten (LG Hamburg WuM 1983, 21). Bei vermeidbarem Lärm innerhalb der allgemeinen Ruhezeiten hatte das Amtsgericht Neuss die Miete um 10 % gemindert (AG Neuss WuM 1988, 264). Die Ruhezeiten sind meist in der Hausordnung oder einer Gemeindesatzung vorgegeben und erfassen die Zeiträume von …Artikel jetzt weiter lesen

Mietminderung: Baulärm

Lärm macht krank. Lärm mindert den Wohnwert einer Wohnung. Gerade Baulärm ist ein typischer Minderungsgrund. Dabei kommt es nicht darauf an, ob die Lärmquelle in der Wohnung des Nachbarn liegt, der Vermieter saniert oder gegenüber eine Großbaustelle eingerichtet wird, für die der Vermieter selbst nichts kann (BayObLG WuM 1987, 112). Allein maßgeblicher Gesichtspunkt ist, dass der vertragsgemäße Gebrauch der gemieteten Wohnung nicht möglich ist und der Mieter für die Miete …Artikel jetzt weiter lesen

Mietminderung bei Aufzugslärm

Gemäß den Bauordnungen sind Aufzüge bei Neubauten ab fünf Geschossen Pflicht. Fehlt der Aufzug, kann der Mieter deshalb sogar die Miete mindern. Verursacht der Aufzug übermäßigen Lärm, kann der Mieter die Miete ebenfalls mindern. Der Lärm entsteht im Maschinenraum, beim Anfahren, Abbremsen, Betätigen der Fahrstuhltür und beim Fahren selbst. Problematisch ist der Betrieb vor allem dann, wenn der Aufzugsschacht direkt an Aufenthalts- oder gar Schlafräume angrenzt. Schallpegel maximal 30 db …Artikel jetzt weiter lesen