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Mietminderung für nicht ermöglichte Gartennutzung (Hunde im Garten)

Sehr geehrter Herr Hundt,

im Mietvertrag ist ausdrücklich die Gartennutzung aufgeführt. Der Mieter im Erdgeschoss,leider auch zufällig der Bruder der Vermieterin,lässt verbotenerweise seine beiden Hunde in den Garten,um dort ihr Geschäft zu erledigen.Ansonsten geht er mit den Hunden nicht woanders hin raus.
Das Carport wird von ihm alleinig genutzt,ebenso wie das angrenzende Wiesenstück des Gartens. Laut Vermieterin steht uns beiden die gleiche Nutzung des Gartens zu,ohne das dies berücksichtigt wird.Die Garagenzufahrt sowie Carport (welches nur als Unterstand für sein Gerümpel dient) wurde vom Bruder mit einem selbstgebauten Holz und Drahttor verschlossen,angeblich das die Hunde nicht abhauen können (welche sowieso nicht mehr in den Garten dürfen lt.Vermieterin). Da eine gemeinsame Nutzung nicht möglich wird,möchte ich gerne die Miete entsprechend mindern.Welche Schritte und Wege muss ich hierfür gehen?

MfG Peter Holzer


Hallo Herr Holzer,

danke für Ihren Beitrag.

Ich würde mich zuerst den den Vermieter wenden und um Herstellung der vertragsgemäßen Nutzung der gemeinsamen Flächen bitten. Es ist gerade beim Garten schwer einzuschätzen, ob dieser tatsächlich nicht nutzbar ist oder ob die Nutzung durch den Hund und die Hinterlassenschaften einfach nur unschön ist. Ich kann Ihnen mit einigen Artikel helfen.

Viele Grüße

Dennis Hundt

Eine Antwort auf "Mietminderung für nicht ermöglichte Gartennutzung (Hunde im Garten)"

  • Friedrichsdorf
    7. Dezember 2017 - 17:52 Antworten

    Nach einem Urteil des BGH ist bei Berechnung der Mietminderung die Warmmiete zu Grunde zu legen.

    Gilt dies auch für den Fall. dass die Heizkosten vom Mieter direkt mit einem Dritten abgerechnet werden?
    Beispiel: Etagenheizung, Abrechnung direkt mit den Stadtwerken.

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